Avacon-Trafostation auf dem Maschplatz macht Lust aufs Schwimmbad
Die künstlerisch gestaltete Trafostation am Maschplatz.

Avacon-Trafostation auf dem Maschplatz macht Lust aufs Schwimmbad

Sommer – Sonne – Trafostation. Drei Begriffe, von denen auf den ersten Blick nur zwei inhaltlich zusammenpassen zu scheinen. Doch wer sich die Trafostation auf dem Helmstedter Maschplatz anschaut, wird eines Besseren belehrt. Im Auftrag des Energiedienstleisters Avacon hatten dort in der vergangenen Woche professionelle Fassadenmaler der Firma art-efx aus Potsdam Hand angelegt und diese künstlerisch gestaltet – und zwar nicht mit dem Pinsel, sondern mit der Sprühdose.

Auf diese Weise machten sie aus dem zuvor unscheinbaren elektrischen Zweckbau einen echten Hingucker. Versehen wurde das Objekt nämlich mit Schwimm-Impressionen aus dem nahegelegenen Waldbad Birkerteich. Bei einem Ortstermin wurde die Arbeit der Fassadengestalter nun von Bürgermeister Wittich Schobert, Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek und Martin Lehmann, Vorsitzender des Fördervereins Waldbad Birkerteich, in Augenschein genommen. Alle drei zeigten sich von der Umsetzung begeistert.

„Gerade beim aktuellen hochsommerlichen Wetter machen die Motive Lust darauf, schnell Handtuch und Badehose einzupacken und ins Waldbad zu fahren. Auch die vielen Besucher, die mit ihrem Wohnmobil auf der Masch übernachten, werden so eindrucksvoll auf unser Waldbad hingewiesen“, ist sich Wittich Schobert sicher.

„Die Platzierung ist natürlich ideal“, betonte Martin Lehmann und verwies damit auf die zwischen Stadt, Förderverein und Avacon abgestimmte Wahl sowohl des Motivs wie auch des Standorts. „Einen solchen Wegweiser hat wohl kaum ein anderes Schwimmbad.“

Es ist ein wesentliches Merkmal der Avacon-Verschönerungsaktion, dass die Kommunen bei der Motivwahl freie Hand haben und beispielsweise örtliche Bezüge herstellen oder unkonventionelle Ideen umsetzen können. Die Künstler von art-efx erarbeiten auf der Basis der Ideen und Wünsche der Gemeinden entsprechende Gestaltungsvorschläge. Im Helmstedt hat dies aus Sicht aller Beteiligten erneut wieder hervorragend funktioniert.

Antje Klimek blickte zurück und verwies darauf, dass die Station am Maschweg die bereits dritte künstlerisch aufgewertete Station in Helmstedt sei: „Im Jahr 2016 ist eine Station im Max-Planck-Weg mit einem Stadtpanorama verschönert worden. Premiere war im Jahr 2014 an der Station Ludgerihof, die mit Motiven „Helmstedt – Stadt der Einheit“ gestaltet wurde.

Die Avacon-Aktion läuft bereits im achten Jahr. Bislang hat das Unternehmen schon knapp 400 Stationen im gesamten Netzgebiet von den Fassadenkünstlern mit vielfältigen Motiven verschönern lassen. Die Aktion findet bei den Bürgern viel Anklang, verschönert das Ortsbild und ist zudem eine recht erfolgreiche Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti.

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